XISRC

XiSRC ist ein hochpräziser Sample Rate Converter für die Anpassung von Audiodateien zur optimalen Musikwiedergabe. Extrem genaue Algorithmen stellen sicher, dass die Qualität der Musik nicht beeinträchtigt wird.

15,97  In den Warenkorb

Zum Warenkorb hinzufügen

OVERVIEW

E

Kompatibilität:

  • Windows 7 – 10 / 32 & 64 Bit
  • Mac OSX Lion 10.7.3 – High Sierra 10.13.x
E

Dithering – Flat oder Noise Shaping für 32 & 24Bit zu 16Bit Konvertierungen

E

DSD zu PCM Konverter

E

PCM zu DSD Konverter (High Quality Sigma Delta Modulator)

E

THD+N (Total Harmonic Distortions + Noise) unter -200dB

E

Peak Normalisierung, wenn die Quelle „Inter Sample Peaks“ enthält

E

64Bit High Precision Audio Engine

E

Bit Depth for Input and Output: 1, 16, 24 und 32Bit

E

Ausgangs-Audioformate: WAV, AIFF, FLAC und DSD

E

Eingangs-Audioformate: WAV, AIFF, FLAC, ALAC, DSD und MP3

E

Supported DSD Sample Rates: DSD64, DSD128, DSD256 und DSD512

E

Supported PCM Sample Rates: 44.1, 48, 88.2, 96, 176.4, 192, 352.8 und 384 kHz

E

Metadatentransfer (Album, Titel, Künstler, Cover, etc.) für alle Dateiformate, die Metadaten beinhalten.

E

Multi-Threading zur parallelen Konvertierung von mehreren Audiodateien

E

Stapelverarbeitung mit frei wählbaren Ausgangs-Dateinamen

E

Die Test-Version ist limitiert auf 1 Minute Ausgangsdateilänge

E

Ein Aktivierungsschlüssel erlaubt drei parallele Installationen (Windows & MacOS X)

Apple MacOS X Image - v1.4.7

(minimum 10.7.3 – Lion)
» Release notes

Download

Microsoft Windows 32/64bit - v1.4.7

(minimum Windows 7 – 32bit)
» Release notes

Download 32bit Download 64bit

15,97  In den Warenkorb

Zum Warenkorb hinzufügen

Besuchen Sie unseren Shop

XiSRC kann vor einem Kauf vollständig getestet werden. Lediglich die Länge der Ausgabedatei ist auf 1 Minute limitiert.
Die Aktivierung erlaubt 3 parallele Installationen. Es ist mit einem Aktivierungsschlüssel möglich die Windows und MacOS X Version parallel zu nutzen.

WARUM BENÖTIGE ICH EINEN SAMPLE RATE CONVERTER?

Es gibt mehrere Gründe warum es Sinn macht die Sample-Rate und Bit-Tiefe zu konvertieren:
N
Eine Konvertierung in eine optimale Sample-Rate für den eingesetzten Digital-Analog Wandler kann die Wiedergabe deutlich verbessern. Jeder DAC besitzt eine native Sample-Rate bei der die besten Ergebnisse zu erwarten sind.
N

Die Wandlung der Bit-Tiefe von 32 & 24Bit zu 16Bit kann Speicherplatz sparen, wenn die Audiodatei für die portable Wiedergabe vorbereitet werden soll.
Der XiSRC „Noise Shaping“ Algorithmus ist in der Lage den Signal-Rausch-Abstand im wichtigsten Bereich des Audio-Spektrums zu erhalten, selbst wenn 8Bits entfernt werden.

N
Einige Digital-Analog-Wandler unterstützen nicht alle Sample-Frequenzen. In solchen Fällen muss der Audio-Player oder das Betriebssystem die Sample-Rate anpassen. Dies ist niemals optimal, da der Prozess für eine perfekte Wandlung viel Rechenzeit benötigt.
N
Die meisten professionellen und Hobby-Aufnahmen liegen als 24Bit/96kHz Audiodateien vor. Für die Konvertierung in die üblichen Formate (CD, MP3, Streaming, usw.) ist ein hochqualitativer Sample Rate Converter notwendig.
N
Eine Erhöhung der Abtastrate schiebt die Nyquist-Frequenz weiter weg vom Musikspektrum und mindert somit den Einfluss der Tiefpass-Interpolationsfilter, notwendig für die Wandlung in die analoge Welt.
N
Wenn die Abtastrate einer 16Bit Audiodatei hochgerechnet werden soll, kann es sinnvoll sein ebenfalls die Bit-Tiefe auf 24Bit zu erhöhen, um den Signal-Rausch-Abstand (THD+N / Total Harmonic Distortions + Noise) der Ausgangsdatei zu optimieren.

WAS IST SO SPEZIELL AN EINEM SAMPLE RATE CONVERTER?

Das Konvertieren innerhalb der gleichen Sample Rate Basis ist vergleichbar einfach, da die Sample Rate für eine Konvertierung ganzzahlig erhöht oder reduziert werden kann.

Aus der Sicht der digitalen Signalverarbeitung müssen auch in diesem Fall Tiefpassfilter eingesetzt werden, um Spiegelfrequenzen und Aliasing zu unterdrücken.

Die digitale Signalverarbeitung wird deutlich komplizierter, wenn von einer Sample Rate Basis (z.B. 44.1kHz) in eine weitere (z.B. 48kHz) konvertiert werden soll.

Liegt eine Audiodatei z.B. mit 96kHz vor und soll in 44.1kHz umgerechnet werden, ist es notwendig zunächst um den Faktor 147 die Abtastfrequenz zu erhöhen und dann um den Faktor 320 zu reduzieren (96kHz x 147/320 = 44.1kHz).

Die notwendigen Algorithmen involvieren verschiedenste Tiefpassfilter für die Interpolation und das Unterdrücken von Aliasing.

XiSRC nutzt eine 64Bit High Precision Audio Engine um Rundungsfehler in den zahlreichen Multiplikationen, notwendig für die Filterung, zu minimieren. Der Rauschteppich einer 64Bit Zahl liegt bei ca. -384dB und somit deutlich unter den -192dB Quantisierungsrauschen einer 32Bit Auflösung.

Eine weitere Herausforderung liegt in der Wandlung der internen 64Bit Darstellung in ein 32, 24 oder 16Bit Ausgangsformat. Wenn wir die überzähligen Bits einfach entfernen entsteht sogenanntes Quantisierungsrauschen. Dies ist besonders kritisch, da aufgrund der nichtlinearen und signalkorrelierten Natur des Quantisierungsrauschens die entstehenden harmonischen Verzerrungen hörbar werden.

Zum Glück gibt es einen mathematischen Trick, der es ermöglicht durch das Hinzufügen von Rauschen das Störsignal vom Nutzsignal zu de-korrelieren. Diese Methode nennt sich „Dithering“. XiSRC stellt zwei Dithering-Varianten zur Verfügung. Das sogenannte „Flat Dithering“ erzeugt ein gleichverteiltes Rauschspektrum, während das „Noise Shaping“ den Signal-Rauschabstand in den kritischen Frequenzen optimiert. Dies geschieht jedoch auf Kosten der schlechter hörbaren Frequenzen bei denen das Rauschen proportional ansteigt.

WARUM SOLLTE ICH XiSRC NUTZEN UND WIE FUNKTIONIERT ES?

Durch die Verwendung hochpräziser Algorithmen bietet XiSRC eine herausragende Qualität zu einem äußerst konkurrenzfähigen Preis.

Ein THD+N besser -200dB, verschiedene Dithering-Modes, 32Bit Unterstützung und eine 64Bit High Precision Multithreading Audio Engine sind bedeutende Vorteile des XiSRC Sample Rate Converters. XiSRC nutzt zudem Multi-Threading, um die Konvertierungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

 

Sechs einfache Schritte für die Konvertierung von Audiodateien:

Nutzen Sie den „Load Dialog“ oder einfach „Drag & Drop“ um die gewünschten Audiodateien in die Stapelverarbeitungs-Liste zu laden

Auswählen der Ziel Sample-Rate

Selektieren der Bit-Tiefe

Wir empfehlen die Bit-Tiefe des Quellmaterials beizubehalten (No Change) oder 24Bit auszuwählen.

Auswählen der Dithering Methode, falls die Bit-Tiefe reduziert werden soll (32 & 24Bit -> 16Bit)

In den meisten Fällen ist „Flat“ eine gute Wahl. Das „Noise Shaping“ verschiebt Rauschenergie in einen weniger gut hörbaren Frequenzbereich.

Selektieren des Ausgangsdateiformates sowie Dateinamenskonvention und Zielordner

Ein Klick auf “Start” initiiert die Konvertierung der geladenen Dateien.

p
Detailierte technische Daten:
Verschiedenste Parameter bestimmen die Qualität eines Sample Rate Converters.
N
Der Signal-Rauschabstand (THD+N / Total Harmonic Distortions + Noise) verursacht durch Rundungsfehler und dem Dithering-Prozess.
N
Das Phasenverhalten der Tiefpassfilter für die Interpolation und Aliasing-Unterdrückung sollte das Musiksignal nicht verfärben.
N
Die Wahl einer geeigneten Tiefpassfilter-Sperrdämpfung zur Unterdrückung von Aliasing.
N
Die Länge der Linear Phase FIR-Filter-Impulsantwort, die maßgeblich für den Effekt des „Pre-Ringing“ verantwortlich ist, muss möglichst gering gewählt werden.
N
Die Durchlasskurve der Tiefpassfilter sollte eine möglichst geringe Welligkeit aufweisen und der Übergang in das Sperrband muss so gewählt werden, dass bei der Nyquist-Frequenz die maximale Dämpfung erreicht wird.
p
XiSRC – Detaillierte Technische Spezifikation:
N
Die THD+N (Total Harmonic Distortions + Noise) liegt unter -200dB
N
Die Filterlängen und somit das „Pre-Ringing“ wurden minimiert. Darüberhinaus arbeiten die Filter an den Nyquist-Frequenzen und somit in einem schwer hörbaren Bereich. XiSRC stellt in der aktuellen Version keine „Minimum Phase Filter“ Option zur Verfügung. Zukünftige Versionen könnten diese Funktion nachliefern und die Effekte des „Pre-Ringing“ auf Kosten von Phasenverschiebungen kompensieren.
N
Die Sperrdämpfung der Anti-Aliasing-Filter ist besser als -200dB
N
XiSRC nutzt linear phasige FIR-Filter, um die Phase des Musiksignals nicht frequenzabhängig zu beeinflussen. Ein Nachteil von nicht kausalen Filtern ist das sogenannte „Pre-Ringing“. Es gibt zahlreiche Diskussionen, ob tonale Verfärbungen, erzeugt durch „Minimum Phase Filter“ oder „Pre-Ringing“ verursacht durch „Linear Phase Filter“ das Musiksignal hörbar beeinflusst.
N

XiSRC bietet die folgenden Durchlasskurven in Abhängigkeit von der Sample-Rate, mit einer maximalen Welligkeit von 0.01dB:

Sample Rate [kHz] Transition [kHz]
44.1 20
48 22
88.2 40
96 44
176.4 80
192 88
352.8 160
384 176

XiSRC TESTSIGNAL MESSUNGEN

Es wurde ein interner Test-Signal-Generator implementiert, um den XiSRC Sample Rate Converter jederzeit testen zu können.

Ein rechter Mausklick in die Liste öffnet ein Kontext-Menü, unter anderem mit dem Menüpunkt: „Create Test-Signal“.

Auswählen von „Create Test-Signal“ öffnet eine GUI in der zwischen einem Sinus und einem Sinus-Sweep gewählt werden kann. Alle Parameter (Sample Rate, Amplitude, Test-Signalfrequenz und Zieldatei) sind frei wählbar. Nachdem das Testsignal angelegt wurde verhält es sich wie eine geladenen Datei und kann in alle Sample Raten und jede Bit-Tiefe konvertiert werden. Schließlich kann die Ausgangsdatei – z.B. mit dem MusicScope – analysiert und die Qualität des XiSRC Sample Rate Converters überprüft werden.

Sigen Test Signal Generator
Die nachfolgenden Messungen wurden mit dem MusicScope im “-200dB Mode” durchgeführt. Die hohe Auflösung ermöglicht eine sehr genaue Beurteilung des THD+N (Total Harmonic Distortions + Noise).
1. Messung des THD+N mit einem nahezu voll ausgesteuerten 1kHz Sinussignal (-0.1dB; 32Bit / 96kHz) heruntergerechnet auf eine Sample Rate von 44.1 kHz.
Das MusicScope Bildschirmfoto zeigt keine harmonischen Verzerrungen. Der Rauschteppich (THD+N) liegt unter -200dB. Die verbliebene Störung, symmetrisch zum Sinus, wird von der FFT-Fensterfunktion des MusicScope verursacht.
2. Sinus Sweep (-0.1dB; 32Bit / 96kHz) zwischen 0Hz und 48kHz heruntergerechnet auf 44.1kHz, um Aliasing und THD+N sichtbar zu machen.
Das MusicScope Bildschirmfoto zeigt das Spektrogramm des Sinus-Sweep ohne jegliches Aliasing oder harmonische Verzerrungen. Der Rauschteppich (THD+N) liegt unter -200dB.
3. Messung von weißem Rauschen zur Darstellung der Durchlasskurve für eine Wandlung von 24Bit / 96kHz nach 44.1kHz.
Das MusicScope Bildschirmfoto zeigt eine Übergangsfrequenz von 20kHz.
4. Wandlung eines 1kHz Sinus (-0.1dB; 24Bit / 96kHz), konvertiert von 24Bit zu 16Bit unter Verwendung der „Flat“ und „Noise Shaping“ Diterhing Methode.
Das „Flat“ Dithering erreicht einen Signal-Rauschabstand von ca. -125dB über das gesamte Spektrum.
Das „Noise Shaping“ verschiebt Teile des Rauschens in einen höheren Frequenzbereich, in dem die Hörbarkeit sinkt. Wir messen ca. -155dB bei 500Hz und -125dB bei 20kHz. Das Rauschen im Bereich der nicht hörbaren Frequenzen steigt bis -120dB bei 48kHz an.
Share This