SiGEN – Signal Generator

SiGen Signalgenerator

SiGen ist ein Signalgenerator der zusammen mit einem Realtime Analyzer, wie z.B. dem MusicScope, die Messung der Raumakustik und der Lautsprecher-Übertragungsfunktion ermöglicht.

ÜBERSICHT

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Kompatibilität:

  • Windows 7 – 10 / 32 & 64 Bit
  • Mac OSX Lion 10.7.3 – High Sierra 10.13.x
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Signalgenerator zur Messung der Übertragungsfunktion (Amplitude über Frequenz) von Hörräumen und Lautsprechern

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Signalquellen:

  • Weißes Rauschen
  • Linearer und logarithmischer Sinus-Sweep
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Kostenfrei!

WARUM BENÖTIGE ICH EINEN SIGNALGENERATOR?

SiGen generiert spezifische Messsignale, die von einem Realtime Analyzer (RTA) zur Untersuchung der Raumakustik und der Lautsprecher-Übertragungsfunktion genutzt werden können.

Mit weißem Rauschen sowie linearem und logarithmischen Sinus-Sweeps stehen die wichtigsten Messsignale zur Verfügung.

Um SiGen nützlich einsetzen zu können, wird ein Realtime Analyzer wie das MusicScope benötigt. Das MusicScope ist in der Lage Audiodaten von einem internen Laptop- oder einem externen Messmikrofon zu empfangen, um das Spektrum des Audiosignals in Echtzeit zu analysieren. Die Kombination SiGen und MusicScope stellt einen leistungsfähigen RTA dar, der für die wichtigsten Lautsprecher und raumakustischen Analysen eingesetzt werden kann.

Im Vergleich zu Standard RTAs, mit ihrer geringen Frequenzauflösung, ist das MusicScope in der Lage den untersuchten Frequenzbereich in Minimum 1024 Bins zu zerlegen.

WIE NUTZE ICH DEN SIGEN ZUSAMMEN MIT DEM MUSICSCOPE ODER EINEM ANDEREN RTA?

Die SiGen Konfiguration:

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Selektieren der Signalquelle:

Weißes Rauschen:
Dies ist ein breitbandiges Rauschen, dass den gesamten Frequenzbereich bis zur halben Sample Rate abdeckt.

Sinus Sweep Linear:
Der lineare Sinus-Sweep erhöht die Frequenz linear über eine Zeit von 30 Sekunden und bietet eine hohe spektrale Auflösung für die höheren Frequenzen.

Sinus Sweep Logarithmisch:
Dies ist ein exponentieller Sinus-Sweep, der eine gute Auflösung im unteren Frequenzbereich ermöglicht.

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Wählen des Audioausgangsgerätes für die Ausgabe des Testsignals.

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Auswahl der Sample Rate.

SiGen unterstützt mehrere Sample Rates (44.1, 48, 88.2 und 96 kHz), um Testsignale mit einer Frequenz von bis zu 48 kHz zu generieren.
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Ein Klick auf „Start“ initiiert das Aussenden des gewählten Testsignals.

Die passende Lautstärke sollte entweder am Audioausgangsgerät oder dem angeschlossenen Verstärker eingestellt werden.
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Starten des MusicScope und aktivieren der Echtzeitanalyse um das empfangene Testsignal zu messen.

Es ist wichtig im MusicScope den Audioausgang zu deaktivieren um eine Rückkopplung zu vermeiden.

Rahmenbedingungen für eine fehlerfreie Messung:

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Stellen Sie sicher, dass die Umgebungsgeräusche die Messung nicht stören.
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Stellen Sie die Lautstärke des Audioausgangsgerätes oder des Verstärkers so ein, dass sinnvolle Messergebnisse aus der spektralen Analyse abgelesen werden können. In den meisten Fällen ist eine Differenz von 30 dB zwischen der kleinsten und größten Amplitude für eine aussagekräftige Messung bereits ausreichend.
SiGen Signalgenerator

Bildschirmfoto des SiGen mit weißem Rauschen als Quelle, die ihr Signal
mit einer Sample Rate von 96 kHz an den „Built-in Output“ schickt.

Die folgenden Bildschirmfotos zeigen die Ergebnisse verschiedenster Messungen, die mit der Kombination SiGen und MusicScope im RTA-Mode durchgeführt wurden.
Bildschirmfoto des MusicScope (Spektrum & Spektrogramm) mit SiGen im Modus weißes Rauschen. Das breitbandigen Rauschen wird durch die Raumakustik und die Lautsprecher gefiltert, was zu einem typischen Frequenzverlauf führt.
Dieses Bildschirmfoto zeigt eine MusicScope  Messung (Spektrum & Spektrogramm) eines linearen Sinus-Sweep, der vom SiGen erzeugt wurde. Aufgrund des linearen Sweeps werden die höheren Frequenzen gut aufgelöst.
Für dieses MusicScope Bildschirmfoto (Spectrum & Spectrogram) hat der Signalgenerator SiGen einen logarithmischen Sinus-Sweep erzeugt. Dies ermöglicht eine höhere Auflösung der Messung im unteren Frequenzbereich. Darüber hinaus ist eine 50Hz Störung, verursacht durch Netzbrummen, zu beobachten.
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