MUSICSCOPE

Das MusicScope ist ein präzises Messinstrument, das als Audio-Mikroskop die verschiedenen Qualitätsmerkmale einer Musiksammlung visualisiert.

Die Verwendung weltweiter Standards (EBU R128) ermöglicht eine absolute Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu professioneller Studiosoftware, ohne jedoch das umfangreiche Spezialwissen eines Toningenieurs für die Durchführung der Messungen besitzen zu müssen. Es besteht die Möglichkeit digitale Musikalben aber auch analoge Quellen (Tonband, Schallplatte, etc.) einer Analyse zu unterziehen.

Integrierte Module (Jitter- und THD-Analyzer) erlauben die detaillierte Messung von HiFi-Komponenten (z.B. DA-Wandler oder Kopfhörerverstärker).

ÜBERSICHT

E

Kompatibilität:

  • Windows 7 – 10 / 32 & 64 Bit
  • Mac OSX Mountain Lion 10.8.3 – Sierra 10.12.x
  • Quad Core CPU empfohlen
E

Unterstützte Audioformate, Abtastraten und Bit-Tiefe:

  • FLAC, ALAC, WAV, BWF, AIFF, DSD (DFF, DSF) und MP3
  • PCM 44.1 kHz – 384 kHz
  • DSD64, DSD128 (Double DSD), DSD256 (Quadruple DSD) und DSD512 (Octuple DSD)
  • 1 Bit, 16 Bit, 24 Bit und 32 Bit
E

Echtzeitanalyse von externen Audioquellen via Audioeingang (z.B. Line-In)

E

Stapelverarbeitung von Playlisten zur schnellen Analyse einer umfangreichen Musiksammlung

E

Ein VST/AU-Plugin-Adapter verbindet das MusicScope mit einem VST/AU Host (z.B. Audio Player oder Digital Audio Workstation)

E

Automatische Erkennung der realen Bandbreite von „High Resolution“ Audiodateien

E

Professionelle Messung im Links/Rechts oder Mitte/Seite Modus

E

True Peak Meter:

  • Erfassung von „Inter Sample Peaks“
  • Messwerte: Peak, RMS, Crest und PLR
E

Loudness Messungen nach EBU R128 und ITU-R BS-1770

  • Messwerte: Momentary-, Short-Term-, Integrated-Loudness und Loudness Range (LRA)
E

Loudness- & TPL-Histogramm:

  • Darstellung der Loudness- und TPL-Häufigkeit
E

Bit-Monitor:

  • Überprüfung ob alle Bits genutzt werden und keine regelmäßigen Muster auf Probleme im Aufnahmeprozess hinweisen
E

DC-Indicator:

  • Erfassung des Gleichspannungsanteils
E

History-Circle:

  • Anzeige der Spitzen- und Loudness-Werte sowie der Mitte/Seite Messwerte über die gesamte Länge der Aufnahme
E

Stereo-Meter:

  • Vector Scope, Balance-Indikator und Korrelationsgrad-Messung
E

Frequenzspektrum:

  • Lineare und logarithmische Darstellung
  • Bestimmung der Frequenz und Amplitude via Mauszeiger
  • Linker und rechter Kanal getrennt oder Summensignal
E

Spektrogramm - Darstellung des Spektrums über die Zeit mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten:

  • Maximum, Durchschnitt, Minimum
  • Monochrome- und Farbmodus
E

Cepstrum:

  • Detaillierte Analyse von harmonischen Schwingungen
E

Panoramaposition und Korrelation:

  • Darstellung der Korrelation zwischen linken und rechtem Kanal über den gesamten Frequenzbereich zur Identifikation von Auslöschungen
  • Lage der Frequenzen im rechten oder linken Kanal
E

Reporting:

  • Exportieren von grafischen und Text basierten Berichten
E

Jitter Analyzer Modul:

  • Messung der DA-Wandler Qualität
E

THD Analyzer Modul:

  • Messung der „Total Harmonic Distortions“ von DA-Wandlern, Kopfhörerverstärkern, usw.
E

Ultra High Resolution Spectrum Analyzer

E

Turntable RPM Measurement

E

MusicScope Cloud

  • Teilen Sie ihre Messungen mit anderen MusicScope Nutzern
  • Anzeige von Messergebnissen der MusicScope Community
E

Online Manual

Apple MacOS X Image - v1.8.2

(minimum 10.8.3 - Mountain Lion)
» Release notes

Download

i

Information

Einführung: Online Anleitung
Tutorial: How to analyze any audio format?
White Paper: High Resolution or not High Resolution (eng.)

Microsoft Windows 32/64bit - v1.8.2

(minimum Windows 7 - 32bit)
» Release notes

Download 32bit Download 64bit

24,37  In den Warenkorb

Zum Warenkorb hinzufügen

Besuchen Sie unseren Shop

Das MusicScope kann vor einem Kauf vollständig getestet werden. Lediglich die Wiedergabe sowie Analyse ist auf 30 Sekunden limitiert.
Die Aktivierung erlaubt 3 parallele Installationen. Es ist mit einem Aktivierungsschlüssel möglich die Windows und MacOS X Version parallel zu nutzen.

Pegelmessungen / Bit Monitor
Ein Klick auf die Label schaltet in den entsprechenden Modus.

Report
Nach einer Analyse wechselt die Track-Zeitanzeige in einen „Report“ Schalter, um einen grafischen und textbasierten Report zu speichern.

Links/Rechts & Mitte/Seite Modus
Ein Mausklick auf die grafische Pegeldarstellung schaltet zwischen dem LR- und MS-Modus um.

Track-Namen
Ein Klick auf den Track-Namen öffnet die Play-Liste für die Stapelverarbeitung.

Einstellungen / Info
Das Setup-Icon öffnet einen Einstellungsdialog, zur Konfiguration von zahlreichen MusicScope Funktionen und das Info-Icon öffnet die
Programm-Information.

History PLR Anzeige
Ein Klick auf PLR aktiviert die Anzeige des „Peak over Loudness Ratio" Verlaufs.

Spectrum Settings
- Ein Vertikales „Mouse Dragging“ verändert die Dezibel-Skala.

- Ein Klick auf „Linear Frequency Spectrum“ schaltet in den „Logarithmic Frequency“ Modus um.

- Im logarithmischen Modus kann die Frequenz-Skala mit einem horizontalen „Mouse Dragging“ angepasst werden.

- Zur Erweiterung der Dezibel-Auflösung steht ein „-200 dB“ Modus zur Verfügung.

Spectrogram Einstellungen
- Das Spektrogramm bietet 3 Darstellungsmodi:
1. MAX => Maximum
Der Maximum-Modus nutzt die Maximalwerte des Spektrums zur Darstellung.
2. AVG => Averaging
Der „Averaging“ Modus bildet die Mittelwerte aus den Spektrum-Daten.
3. MIN => Minimum
Der Minimum-Modus ist eine Abbildung der Spektrum-Minimalwerte und ermöglicht die Identifikation von periodischen Störungen.

- MON / COL
Umschaltung zwischen einer monochromen und farbigen Darstellung des Spektrogramm.

- Der COF-Schalter aktiviert den Algorithmus zur automatischen Erkennung der höchsten Frequenzen, die noch Musiksignale beinhalten.

“Ergänzend zu unseren Ohren steht mit dem MusicScope ein Messinstrument zur Verfügung, das eine quantitative Aussage über die Qualität einer Musikaufnahme ermöglicht.”
Referenzkunden:
partners
Die folgenden Anwendungsfälle sind nur einige Beispiele für die vielseitige Anwendbarkeit des MusicScope:
N

Analyse von High Resolution Audio Tracks zur Bestimmung des Frequenzumfangs und somit der Echtheit der Aufnahme.

Fälschungen, die durch das Up-Sampling von Standardaufnahmen erstellt wurden, sind leicht zu entlarven.
N

Echtzeit-Analyse von analogen Aufnahmen (LP, Tonband, etc.)

N

Vermessung von „Inter Sample Peaks“, die Verzerrungen im Analogteil von DA-Wandlern erzeugen.

N

Erfassung des Dynamikumfangs einer Aufnahme über den Loudness Range (LRA).

N

Analyse von Direct Stream Digital (DSD) Aufnahmen und Beurteilung, ob diese aufgrund eines hohen Quantisierungsrauschens mehrfach zwischen PCM und DSD gewandelt wurden.

N

Abschätzung des Signal/Rausch-Verhältnisses (SNR).

N

Entlarven von Aufnahmefehlern:

  • Sinusförmige Störungen werden als senkrechte Streifen im Spektrogramm sichtbar (z.B. die 15.625kHz (PAL) / 15.734kHz (NTSC) Einstreuung der Zeilenfrequenz von alten Röhrenmonitoren, in der Nähe von NF-Kabeln).
  • Stereo Phasenfehler, die zur Auslöschung bestimmter Frequenzbereiche führen.
  • Qualitative Beurteilung der Stereoabbildung.
  • Starke Kompression und Limitierung wird im TPL-Histogramm sichtbar.
Gesehen auf:
MusicScope Seen on
MusicScope Seen on 2

FEATURES

E
AUDIO FORMATE

Das MusicScope unterstützt zahlreiche wichtige Audioformate (WAV, BWF, AIFF, FLAC, ALAC, DFF, DSF und MP3) mit 1, 16, 24 und 32 Bit Auflösung sowie Abtastfrequenzen von 44.1 kHz – 384 kHz und DSD64 – DSD512.

Für die Wiedergabe der Direct Stream Digital (DSD) Formate wird kein spezieller DSD-Digital-Analog-Wandler benötigt.

Analoge Audioquellen können in Echtzeit über einen Analog-Digital-Wandler (z.B. Line-In) analysiert werden.

MusicScope Audio Formats
E
BEDIENUNG

Die Kontrollelemente wurden so gestaltet, dass diese möglichst einfach bedient werden können. Eine Musikdatei kann entweder via „Drag & Drop“ mit der Maus auf das MusicScope gezogen oder über den „Load“ Dialog geladen werden.

Ein Klick auf „Play“ startet die Wiedergabe mit paralleler Messung, während ein Mausklick auf das Mikroskop-Symbol die schnelle Analyse startet. Es ist jederzeit möglich zwischen „Play“, „Pause“ und „Analyze“ zu wechseln, um bestimmte Teile der Aufnahme zu analysieren oder zur Kontrolle anzuhören.

Das MusicScope verfügt über zahlreiche Klick-Flächen und Schalter, um die Messergebnisse in verschiedensten Darstellungen zu visualisieren.

  1. Umschaltung zwischen „Levels“ und „Bit Monitor“ durch einen Mausklick auf die entsprechende Bezeichnung.
  2. Ein Mausklick auf die grafische TPL-Anzeige schaltet zwischen Links/Rechts und Mitte/Seite Modus um.
  3. Die Histogramm-Darstellung kann zwischen S-Mode, M-Mode und TPL umgeschaltet werden.
  4. Die Anzeige des PLR-Wertes wird in der „History“ durch einen Mausklick auf das PLR-Label aktiviert.
  5. Die Umschaltung zwischen linearen und logarithmischen Frequenzspektrum erfolgt durch einen Mausklick auf die grüne Bezeichnung.
  6. Der „Left/Right“ Schalter aktiviert die getrennte spektrale Darstellung des linken und rechten Kanals.
  7. Mit dem „Pano/Phase“ Schalter wird die frequenzabhängige Darstellung des Stereo-Panoramas und der Phase aktiviert.
  8. Zur detaillierten spektralen Analyse von sehr kleinen Signalanteilen steht ein „-200dB Mode“ zur Verfügung, der durch einen Mausklick aktiviert werden kann.
  9. Die Skalen des Spektrums lassen sich via „Mouse Dragging“ anpassen.
  10. Der „Cepstrum“ Schalter aktiviert einen speziellen Modus zur Analyse von harmonischen Schwingungen.
  11. Die Darstellung des Spektrogramms lässt sich mit den drei grün markierten Schaltern konfigurieren:
    • MAX (Maximum), AVG (Durchschnitt) und MIN (Minimum) Modus
    • MON (Monochrome) und COL (Farbige) Darstellung
    • COF – Aktivieren und Deaktivieren des automatischen Algorithmus zur Bestimmung der Bandbreite von „High Resolution Audio“ Material.
E
PLAYLIST / STAPELVERARBEITUNG

Die Playlist ermöglicht das Abspielen und Analysieren von mehreren Audiodateien oder ganzen Alben. Für jede Datei kann selektiert werden, ob ein grafischer und/oder Text basierter Report erstellt werden soll.

Das Öffnen der Playlist erfolgt automatisch, wenn mehrere Audiodateien via “Load” oder per “Drag & Drop” geladen werden.

Darüber hinaus lässt sich die Playlist über einen Klick auf den “Track-Namen” jederzeit öffnen. Auch das “Drag & Drop” direkt in die Playlist wird unterstützt.

Durch die Bestimmung eines Playlist-LRA ist das MusicScope in der Lage einen „Loudness Range“ und somit eine Mittlere-Dynamik für ein Album zu berechnen.

E
TRUE PEAK METER

Das „True Peak Meter“ erfasst im Gegensatz zu einer normalen Pegelmessung auch sogenannte „Inter Sample Peaks“, die bei der Digital-Analogwandlung Übersteuerungen von bis zu +3 dB verursachen können.

Alle dargestellten Werte sind farblich kodiert, um eine Zuordnung zwischen den Zahlenwerten und der grafischen Darstellung zu ermöglichen.

TPL True Peak Level = Maximal erreichter Pegel
RMS Root Mean Square = Quadratischer Mittelwert
CREST Crest Factor = Verhältnis von TPL zu RMS
PLR Peak to Loudness Ratio = Verhältnis von TPL zu Loudness
E
LOUDNESS FULL SCALE

Das MusicScope erfasst alle nach EBU R 128 und ITU-R BS-1770 definierten Lautheits-Werte.

Ein umschaltbares Loudness-Histogramm (Momentary-Mode, Short-Term-Mode sowie TPL) stellt die Häufigkeitsverteilung der Loudness- und TPL-Werte dar und ermöglicht somit eine sehr gute Einschätzung der Dynamik sowie des Kompressionsgrades der Musik.

M = Momentary 400 ms Mittelwert
S = Short Term 3 s Mittelwert
I = Integrated Mittelwert über die gesamte Aufnahme
LRA = Loudness Range Lautheitsumfang (Dynamik) der kompletten Aufnahme
E
MITTE / SEITE MODUS

Ergänzend zur Messung des linken und rechten Audio-Kanals ist es möglich das Mitte- / Seite-Signal zu analysieren. Das M- / S-Signal repräsentiert den Mono- und Stereoanteil der Aufnahme und wird aus dem L/R Signal abgeleitet: M = (L + R) / 2 und S = (L – R) / 2.

Eine Analyse in diesem Modus ermöglicht eine detaillierte Untersuchung der Stereoabbildung. Im allgemeinen sollte das Monosignal eine höhere Amplitude als das Seitensignal zeigen, um eine gute Stereo-Bühne zu erhalten.

E
HISTORY

Das Kreisdiagramm zeigt die Entwicklung der Peak-Werte, der Short-Term-Loudness sowie das Peak/Loudness Verhältnis über die gesamte Musikaufnahme.

Die Anzeige des PLR-Wertes wird mit einem Mausklick auf das PLR-Label aktiviert oder deaktiviert.

Rot markierte Spitzenwerte sind „Inter Sample Peaks“. Treten diese häufig auf ist damit zu rechnen, dass die Verzerrungen gut hörbar werden. Die Anzahl der „Inter Sample Peaks“ wird im Text-Report getrennt nach rechten und linken Kanal ausgegeben.

Im Mitte/Seite Modus werden die entsprechenden Spitzenwerte dieser Signale angezeigt.

Mit Hilfe des Mauszeigers können die Track-Zeit sowie die dazugehörigen Messwerte im Diagramm angezeigt werden.

E
BIT MONITOR / DC INDIKATOR

Der Bit Monitor wird durch einen Mausklick auf das „Bit Monitor“ Label aktiviert und zeigt die Ausnutzung der verfügbaren Bits grafisch an. Blau markierte Felder stehen für ungenutzte Bits, während verschiedene Graustufen den Nutzungsgrad repräsentieren.

Eine durchlaufende Bit Historie ermöglicht es Regelmäßigkeiten in der Bit-Struktur, verursacht durch up-sampling oder fehlerhafte Aufnahme-Software/Hardware, sichtbar zu machen.

Ein Gleichspannungs-Indikator zeigt für den linken und rechten Kanal den „DC Offset“ an.

E
STEREO

Die verschiedenen Stereo-Anzeigen helfen dabei die räumliche Abbildung der Musikaufnahme näher zu analysieren.

Der obere Teil der Anzeige ist ein „Vector Scope“. Dieses ermöglicht die Einschätzung der Signalverteilung zwischen dem rechten und linken Lautsprecher. Darunter befindet sich ein Balance-Indikator. Dieser hilft dabei zu bestimmen wo sich das aktuelle Signal zur Zeit in der Stereo-Ebene befindet und wie groß die Stereobreite ist.

Die unterste Anzeige ist ein sogenanntes Stereo-Korrelations-Meter. Dieses wird genutzt um die Mono-Kompatibilität und Stereosignal-Ortbarkeit zu bestimmen.

E
SPEKTRUM

Die Frequenzanteile der Musik werden in einem Spektrum mit linearer oder logarithmischer Skala dargestellt. Eine lineare Darstellung unterstützt die Analyse von High Resolution Audio, während die logarithmische Skala die höheren Frequenzen komprimiert abbildet und einen detaillierten Blick in den wichtigsten Frequenzbereich ermöglicht.

Die dB-Skala und somit die Auflösung lässt sich durch vertikales „Mouse Dragging“ verändern. Darüber hinaus ist es im logarithmischen Modus möglich die Frequenzskala durch horizontales „Mouse Dragging“ anzupassen.

Zur Messung an bestimmten Positionen im Spektrum kann der Mauszeiger genutzt werden. Angezeigt wird die Frequenz [kHz] und Amplitude [dB] an der jeweiligen Mausposition.

Für eine sehr genaue Analyse der Frequenzamplitude steht ein „-200dB Mode“ zur Verfügung.

Die Darstellung der frequenzabhängigen Stereo-Panorama-Position und Phasen-Korrelation wird durch einen Mausklick auf das Label „Pano/Phase“ aktiviert.

Ein „Cepstrum“ Modus dient der Analyse von harmonischen Schwingungen.

E
SPEKTROGRAMM

Das Spektrogramm ist eine Darstellung des Spektrums über die Zeit. Die Darstellung kann zwischen einer monochromen (MON) und einer Farbdarstellung (COL) umgeschaltet werden. Darüber hinaus ist der Spektrogramm-Modus zwischen einer Maximalwerterfassung (MAX), einer Minimalwertmessung (MIN) und einer Mittelwertbildung (AVG) umschaltbar.

Der Algorithmus zur automatischen Bestimmung der Bandbreite von „High Resolution Audio“ Material wird über den Schalter „COF“ aktiviert oder deaktiviert.

Das Spektrogramm ermöglicht die Bestimmung der höchsten Frequenzanteile, die noch Musik beinhalten. Dies ist nützlich um die Authentizität und Qualität einer „High Resolution Audio“ Aufnahme zu beurteilen. Auch das Aufspüren von periodischen Störsignalen (vertikale Linien) ist im Spektrogramm einfach möglich.

Unter Verwendung des Mauszeigers kann die Track-Zeit und der zugehörige dB-Wert angezeigt werden.

E
JITTER ANALYZER

Der Jitter Analyzer ermöglicht mit Hilfe eines 11.025 Hz Testsignals (Download) die Messung des periodischen Jitters eines Digital-Analog-Wandlers (DAC).

Speziell periodischer Jitter erzeugt Seitenbänder, die zu hörbaren Störungen führen können. 

Zur Durchführung der Messungen ist ein Analog-Digital-Wandler (ADC) notwendig. Dies kann entweder ein externer, via USB angeschlossener, Konverter oder der Line-In Eingang eines Laptop oder Desktop-Computers sein.

Achtung: Der Mikrofoneingang ist für die Messungen nicht geeignet!

Durchführung der Messung:

  1. Verbinden des DAC-Ausgang mit dem ADC-Eingang.
  2. Aufrufen des Jitter Analyzers und Auswahl des Audioeingang. Ein Klick auf Start initiiert die Messung.
  3. Einspielen des Testsignals (Download) in den zu analysierenden DAC via Computer, CD-Player, etc. Das Signal ist aufgrund des Abtastverhältnisses frei von Quantisierungsrauschen.
  4. Der Pegel des 11.025 Hz Testsignals sollte knapp unter 0 dBFS liegen.
  5. Ausmessen von eventuell auftretenden Seitenbändern via Mauszeiger. Die Jitter-Amplitude wird direkt in Picosekunden (ps) angezeigt.

Die im Spektrum dargestellte Bandbreite kann für eine genaue Messungen von Jitter in der Nähe des Testsignals auf „Narrow“ und für die Identifikation von höher frequentem Jitter auf „Medium“, „Wide“ oder „Ultra Wide“ umgeschaltet werden.

E

THD ANALYZER

 

Der „Total Harmonic Distortion“ (THD) Analyzer ermöglicht mit Hilfe eines 1 kHz Testsignals (Download: 16Bit / 24Bit) die Messung der harmonischen Verzerrungen, die durch HiFi-Komponenten (DAC, Kopfhörerverstärker, Vorverstärker, usw.) erzeugt werden und zu hörbaren Störungen führen können.

Zur Durchführung der Messungen ist ein Analog-Digital-Wandler (ADC) notwendig. Dies kann entweder ein externer, via USB angeschlossener, Konverter oder der Line-In Eingang eines Laptop oder Desktop-Computers sein.

Achtung: Der Mikrofoneingang ist für die Messungen nicht geeignet!

Durchführung der Messung:

  1. Verbinden des Komponenten-Ausgang mit dem ADC-Eingang (Achtung: Pegelgrenzen beachten!).
  2. Aufrufen des THD Analyzers und Auswahl des Audioeingangs sowie Start der Analyse.
  3. Einspielen des Testsignals in die zu analysierende Komponente via Computer, CD-Player, etc.
  4. Der Pegel des gemessenen 1 kHz Testsignals sollte unter 0 dB liegen.

Alle harmonischen Störungen, die über einem Schwellwert liegen, werden mit ihrer Frequenz [Hz], Amplitude [dB] und Anteil am THD [%] markiert.

Der THD Gesamtwert wird in Prozent und als Störabstand vom Hauptsignal in dB angegeben.

E
ULTRA HIGH RESOLUTION SPECTRUM ANALYZER

Das „Ultra High Resolution Spectrum Analyzer“ Modul ermöglicht eine Frequenzanalyse mit einer Auflösung von bis zu 0.67 Hz/Bin.
Durch eine präzise Anpassung der Amplitudendarstellung ist eine detaillierte Darstellung des Frequenzgangs gewährleistet.

Ein vollständig abstimmbarer Band-Pass-Filter bietet die Möglichkeit bestimmte Frequenzbereiche der Musik selektiv abzuhören. Musikanteile außerhalb des hörbaren Bereiches (z.B. High Resolution Audio) werden mit einer „Frequency Translation“ hörbar gemacht.

Im Video wird die Einstreuung des Zeilentrafos eines alten Röhrenmonitors bei 15.6 kHz hör- und sichtbar gemacht.

Sämtliche MusicScope Module sind unter den Einstellungen (Zahnradsymbol) zu finden.

E
TURNTABLE RPM MEASUREMENT

Das „Turntable RPM Measurement“ Modul ermöglicht die Messung der Plattenteller-Umdrehungszahl mit einer Genauigkeit von 0.01 %.

Für die Messung kann jede Testschallplatte genutzt werden, die einen frequenzstabilen Test-Sinus, mit einer beliebigen Frequenz im Bereich von 400 Hz bis 5000 Hz beinhaltet.

Für eine exakte Messung ist lediglich ein Signal/Rausch-Abstand von 9 dB notwendig. Ein präziser Messwert wird bereits nach einer 15 – 20 Sekunden langen Messung angezeigt.

Das Bildschirmfoto zeigt eine simulierte Messung mit einer konstanten Abweichung von +0.3 % und einer Überlagerung einer 0.55 Hz Gleichlaufschwankung, verursacht durch ein versetztes Mittelloch.

E

REPORT

 

 

Am Ende einer Analyse bleiben die relevanten Werte im Display stehen. Auf diese Weise kann das Ergebnis sehr einfach abgelesen werden.
 Die Fortschrittsanzeige verwandelt sich in eine „Report“-Schaltfläche.

Durch einen Klick auf „Report“ öffnet sich ein Speicher-Dialog, der das Exportieren des Berichts in einem grafischen Format (.png) und/oder in eine Textdatei (.txt) ermöglicht.

E
MUSICSCOPE CLOUD

Die MusicScope Cloud bietet Ihnen die Möglichkeit ihre Messergebnisse mit der MusicScope Community zu teilen und auf Messungen anderer Nutzer zuzugreifen.

Das MusicScope nutzt die Meta-Daten der Aufnahmen in den Formaten: FLAC, ALAC, AIFF, DSF/DSD und MP3 um die Uploads in die Cloud so einfach wie möglich zu gestalten. Aktivieren Sie einfach den “MusicScope Cloud Upload” in der Playlist und Ihre Messergebnisse werden ohne zusätzlich Aufwand in die Cloud geladen.

Eine zukünftige MusicScope Version bietet die Möglichkeit die Uploads mit Ihrem Namenskürzel zu versehen. Hierbei werden auch bereits hochgeladene Messungen mit diesem Kürzel markiert.

FAQ

Wieso kommt es im Shop zu MusicScope-Preisen mit Nachkommastellen?

Seit dem 01.01.2015 muss für digitale Güter, die in der EU verkauft werden, der Mehrwertsteuersatz des Ziellandes berücksichtigt werden. Wir sind als Shop-Betreiber dazu verpflichtet, die Mehrwertsteuer in das EU-Land des Käufers abzuführen. Da in der EU verschiedenste Steuersätze zu berücksichtigen sind, werden Preise mit Nachkommastellen angezeigt.

Was muss ich tun, wenn der Mac OS X Installations-Dialog: „MusicScope kann nicht geöffnet werden, da es nicht aus dem Mac App Store geladen wurde.“ erscheint?
  • Navigieren Sie mit dem Finder zum „Programme“ Ordner oder an den Ort, wo Sie die Software installiert haben.
  • Öffnen Sie das MusicScope über das Kontext-Menü „Öffnen“
  • Sie werden einen ähnlichen Dialog wie oben sehen, jedoch jetzt mit der Möglichkeit die App zu öffnen.
  • Ab jetzt kann das MusicScope wie jede andere App geöffnet werden.

Wie aktiviere ich mein MusicScope?
  • Nachdem Sie das MusicScope erworben haben, schicken wir Ihnen einen Aktivierungs-Schlüssel an die beim Kauf angegebene Email-Adresse.
  • Wenn das MusikScope noch nicht aktiviert wurde, erscheint beim Start ein Dialog in dem Sie ihre Email-Adresse und den Schlüssel eingeben können.
  • Nach Klick auf „Aktivieren“ nimmt die Applikation kurz Kontakt zu unseren Aktivierungs-Servern auf.
  • Nachdem das MusikScope aktiviert wurde, wird keine Online-Verbindung mehr benötigt.

Auf wie vielen Computern kann ich das MusicScope, mit einem Aktivierungs-Schlüssel, aktivieren?
  • Das MusicScope kann auf drei (3) verschiedenen Computern, entweder unter Windows oder Mac OSX, installiert werden.
  • Eine Neuinstallation auf einem Computer zählt nicht als Aktivierung.

Benötigt das MusicScope eine Internet-Verbindung?
  • Das MusicScope benötigt lediglich für die Aktivierung eine Internetverbindung, um unsere Aktivierungs-Server zu erreichen.

Apple MacOS X Image - v1.8.2

(minimum 10.8.3 - Mountain Lion)
» Release notes

Download

i

Information

Einführung: Online Anleitung
Tutorial: How to analyze any audio format?
White Paper: High Resolution or not High Resolution (eng.)

Microsoft Windows 32/64bit - v1.8.2

(minimum Windows 7 - 32bit)
» Release notes

Download 32bit Download 64bit

24,37  In den Warenkorb

Zum Warenkorb hinzufügen

Besuchen Sie unseren Shop

Share This