MUSICSCOPE ONLINE ANLEITUNG

Kompatibilität

The MusicScope is Windows (7 – 8.1 / 32 & 64 Bit) as well as Mac OS X (10.7.3 – 10.10.x) compatible.

The activation allows 3 parallel installations. In fact, it is possible to use the Windows and MacOS X Version in parallel by just using one activation key.

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Bedienung

Das MusicScope wurde mit dem Ziel einer möglichst einfachen Bedienung entwickelt.

MusicScope control elements

Eine oder mehrere Audiodatei können folgendermaßen geladen werden:

  1. 1. Load (Ordner Icon) – Lädt eine oder mehrere Audiodateien
  2. 2. Drag & Drop – Laden einer oder mehrerer Dateien via Maus Drag & Drop
  3. 3. Playlist – Drag & Drop von mehreren Audiodateien in die Playlist, um diese abzuspielen oder zu analysieren.

 

Start der Analyse und Wiedergabe:

Ein Klick auf „Play“ startet die Wiedergabe inklusive Analyse. Falls eine schnelle Analyse gewünscht ist, kann diese einfach durch einen Klick auf das Mikroskop-Symbol initiiert werden. Es ist jederzeit möglich zwischen „Play“ und „Analyze“ zu wechseln, um bestimmte Teile der Aufnahme schneller zu analysieren oder zur Kontrolle anzuhören. Mit „Pause“ lässt sich die Analyse anhalten, um momentane Messwerte besser ablesen zu können.

Die Playlist öffnet sich automatisch, wenn mehrere Dateien zugleich geöffnet werden oder durch einen Klick auf das Dateinamen-Feld.

Die Stapelverarbeitung (Playlist) ermöglicht das Abspielen und Analysieren von mehreren Audiodateien. Für jede Datei kann selektiert werden, ob ein grafischer oder Text basierter Report erstellt werden soll. Darüber hinaus kann ein Gesamt-Report (Playlist-Report) erstellt werden. Audiodateien werden via “Drag & Drop” zur Playlist hinzugefügt.

Playlist

 

Das MusicScope verfügt über zahlreiche Klick-Flächen und Schalter, um die Messergebnisse in verschiedensten Darstellungen zu visualisieren.

  1. 1.) Umschaltung zwischen „Levels“ und „Bit Monitor“ durch einen Mausklick auf die entsprechende Bezeichnung.
  2. 2.) Ein Mausklick auf die grafische TPL-Anzeige schaltet zwischen Links/Rechts und Mitte/Seite Modus um.
  3. 3.) Die Histogramm-Darstellung kann zwischen S-Mode, M-Mode und TPL umgeschaltet werden.
  4. 4.) Die Anzeige des PLR-Wertes wird in der „History“ durch einen Mausklick auf das PLR-Label aktiviert.
  5. 5.) Die Umschaltung zwischen linearen und logarithmischen Frequenzspektrum erfolgt durch einen Mausklick auf die grüne Bezeichnung.
  6. 6.) Der „Left/Right“ Schalter aktiviert die getrennte spektrale Darstellung des linken und rechten Kanals.
  7. 7.) Mit dem „Pano/Phase“ Schalter wird die frequenzabhängige Darstellung des Stereo-Panoramas und der Phase aktiviert.
  8. 8.) Zur detaillierten spektralen Analyse von sehr kleinen Signalanteilen steht ein „-200dB Mode“ zur Verfügung, der durch einen Mausklick aktiviert werden kann.
  9. 9.) Die Skalen des Spektrums lassen sich via „Mouse Dragging“ anpassen.
  10. 10.) Der „Cepstrum“ Schalter aktiviert einen speziellen Modus zur Analyse von harmonischen Schwingungen.
  11. 11.) Die Darstellung des Spektrogramms lässt sich mit den drei grün markierten Schaltern konfigurieren:
    • MAX (Maximum), AVG (Durchschnitt) und MIN (Minimum) Modus
    • MON (Monochrome) und COL (Farbige) Darstellung
    • COF – Aktivieren und Deaktivieren des automatischen Algorithmus zur Bestimmung der Bandbreite von „High Resolution Audio“ Material.
MusicScope Operations
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Echtzeitanalyse

The Audio Input Mode allows the selection of an Audio Input Device for Realtime Analysis:

a.) Open the Settings Menu (gear-wheel icon)

b.) Select the Audio Input Tab

c.) Select the Audio Input Device as well as the sampling rate and bit depth

d.) Click on Select

e.) Click on „Play“ starts the Audio Input

Applications for the Realtime Audio Analysis:

– Vinyl-Record analyzing via DA-Converter or phono amplifier connected to the line-in of the audio device.

– Analyzing streaming services by routing their output via virtual audio devices into the MusicScope.

The Audio Output dialog provides the settings for the output device to be used for audio monitoring. To prevent audio feedback under dedicated configurations it is possible to set the output to „No Audio Output“.

Audio-Input

Audio-Output

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Audio Formate

The MusicScope handles several lossless and lossy audio formats:


format

  • WAV – Waveform Audio File Format (WAVE)
  • BWF – Broadcast Wave Format
  • AIFF – Audio Interchange File Format
  • FLAC – Free Lossless Audio Codec
  • ALAC – Apple Lossless Audio Codec
  • DSD (DFF & DSF) – Direct Stream Digital
  • DSDIFF (by Philips) / DFF = Direct Stream Digital Interchange File Format
  • DSF (by Sony) = DSD Stream File
  • MP3 – MPEG-2 Audio Layer III
  • PCM sample rates (kHz): 44.1, 48, 88.2, 96, 176.4, 192, 352,8, 384
  • DSD sample rates:
    • DSD64       2.8224 MHz
    • DSD128    5.6448 MHz (Double DSD)
    • DSD256    11.2896 MHz (Quadruple DSD)
    • DSD512    22.5792 MHz (Octuple DSD)
  • Supported Bit depth: 1, 16, 24 and 32 Bit

The audio monitoring (playback) of the MusicScope supports material of up to 24 Bit / 384 kHz on Mac OS X systems. Direct Stream Digital (DSD) can be reproduced without using a special DSD capable Digital to Analog Converter (DAC).

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Links/Rechts und Mitte/Seite Analyse

Ergänzend zur Messung des linken und rechten Audio-Kanals ist es möglich das Mitte/Seite-Signal zu analysieren. Das M/S-Signal repräsentiert den Mono- und Stereoanteil der Aufnahme.

Eine Analyse in diesem Modus ermöglicht eine detaillierte Untersuchung der Stereoabbildung. Im allgemeinen sollte das Monosignal eine höhere Amplitude als das Seitensignal aufweisen, um eine gute Stereo-Bühne und eine Mono-Kompatibilität zu erreichen.

Eine Umschaltung erfolgt durch einen Maus-Klick auf die grafische Darstellung der Pegel. Während der Analyse kann jederzeit zwischen den Modi umgeschaltet werden.

Die History zeigt im M/S-Modus die Mitte- und Seiten-Spitzenwerte.

MusicScope Mid/Side Mode
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Pegelmessungen - Levels

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True Peak Meter

TPL:
Ein „True Peak Meter“ erfasst sogenannte „Inter Sample Peaks“, die bei der Digital-Analogwandlung Übersteuerungen von bis zu +3 dB verursachen können. Die aktuellen Peak-Werte werden durch grüne Balken angezeigt. Fallende Peak- Striche helfen dabei erreichte Spitzenwerte besser einzuschätzen. Der absolute Peak-Wert (TPL) wird wiederum durch Striche und Zahlenwerte repräsentiert.

Der TPL-Wert ist grün solange dieser unter 0 dB bleibt. Verursachen „Inter Sample Peaks“ ein Überschreiten der 0 dB Schwelle wird der Wert rot markiert. Extrem ausgesteuerte DSD-Aufnahmen sind an einem TPL über 0 dB zu erkennen und erzeugen entsprechende Verzerrungen.

RMS:
Der RMS (Root Mean Square) Messwert war bis zur Einführung der „Loudness“ ein Maß für die wahrgenommene Lautstärke. Das Level-Meter zeigt den 400ms RMS Mittelwert als hellgrüne Striche in den Peak-Balken an. Zur Kalkulation des RMS wird die mathematische Definition genutzt, bei der ein 0 dBFS Sinussignal einen RMS von -3 dB und somit einen CREST von 3 dB zeigt.

CREST:
Der CREST-Faktor hilft dabei den Grad der Kompression der Musik zu bestimmen. Am Ende einer Analyse wird der Durchschnittswert angezeigt. Besonders stark komprimierte und als laut empfundene Musik kann CREST-Werte um 4 dB erreichen. Gute Studio-Master sollten einen CREST größer 10 dB zeigen. Um die gleiche Skala zu nutzen ist der 400ms CREST Mittelwert mit einem hellblauen Balken zwischen 0 dB und -x dB dargestellt.

PLR:
Der PLR ist das Verhältnis von Peak zur Loudness in dB und ermöglicht eine Einschätzung der momentanen Dynamik.

MusicScope True Peak Meter
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Loudness Full Scale

Das MusicScope unterstützt die von der EBU (European Broadcast Unit) und ITU (International Telecommunication Unit) definierten Standards EBU R128 und ITU-R BS-1770. Die Algorithmen zur Kalkulation der wahrgenommenen Lautheit basieren auf Modellen der Hör-Physiologie und liefern bessere Ergebnisse als der früher genutzte RMS.

Die Loudness-Werte unterscheiden sich in ihrer Mittelwertbildung:

Momentary Loudness (M) = 400 ms
Short Term Loudness (S) = 3 s
Integrated Loudness (I) = Mittelwert über die gesamte Aufnahme
Loudness Range (LRA) = Dynamik der Aufnahme

Alle Loudness-Werte werden als Zahlen und grafisch dargestellt. Ergänzend werden die Maximalwerte der M- und S-Loudness numerisch und grafisch dargestellt.

MusicScope Loudness Full Scale
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Loudness Histogram

Ein umschaltbares Loudness-Histogramm (Momentary- und Short-Term-Mode) stellt die Häufigkeit bestimmter Loudness-Werte, vergleichbar zu einem Foto-Histogramm, dar und ermöglicht somit eine sehr gute Einschätzung der Dynamik, die sich im standardisierten LRA-Wert widerspiegelt. Ein Maus-Klick auf das Histogramm schaltet zwischen dem S-Mode und M-Mode um. Der S-Modus stellt zusätzlich den LRA als vertikalen Balken dar.

Levels-S-Mode      Levels-M-Mode

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TPL Histogram

Das True Peak Level Histogramm ermöglich eine Analyse der Kompression und des „Limiting“ der Aufnahme. Starkes qualitätsminderndes „Limiting“ ist an einer Spitze bei 0 dB sehr leicht zu erkennen. Der linke Kanal wird grün und der rechte Kanal wird blau dargestellt.

MusicScope TPL Histogram
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Bit Monitor / Bit-Depth Analyzer / DC-Indicator

Der Bit Monitor zeigt die Ausnutzung der verfügbaren Bits grafisch an. Blau markierte Felder stehen für ungenutzte Bits, während verschiedene Graustufen den Nutzungsgrad repräsentieren.

Eine durchlaufende Bit Historie ermöglicht es Regelmäßigkeiten in der Bit-Struktur, verursacht durch up-sampling oder fehlerhafte Aufnahme-Software/Hardware, sichtbar zu machen.

Durch einen Mausklick wird die Anzeige zurückgesetzt.

Ein Gleichspannungs-Indikator zeigt für jeden Kanal den entsprechenden „Offset“.

Wenn die Anzahl der Bits bestimmt werden soll, die lediglich Rauschen beinhalten, kann der Bit-Depth Analyzer über den COF-Schalter (links neben dem Spektrogramm) aktiviert werden.
Der Bit-Depth Analyzer markiert alle Bits rot, die Rauschen repräsentieren und nicht zu einem verbesserten Signal-Rauschabstand beitragen.

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History

Das Kreisdiagramm zeigt die Entwicklung der Peak-Werte, der S-Loudness und des PLR über die gesamte Musikaufnahme. Rot markierte Spitzenwerte sind „Inter Sample Peaks“. Treten diese häufig auf ist damit zu rechnen, dass die Verzerrungen gut hörbar werden. Die Anzahl der „Inter Sample Peaks“ wird im Text-Report getrennt nach rechten und linken Kanal ausgegeben.

Mit Hilfe des Mauszeigers können die Track-Zeit sowie die Werte der S-Loudness und des PLR (nach einem Mausklick auf das Label PLR) im Diagramm angezeigt werden.

Wenn sich das MusicScope im „Mid/Side Mode“ befindet wird im Histogramm das Mitten- (grün) und das Seitensignal (orange) dargestellt.

MusicScope History
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Stereo Meter

Das Stereo-Meter ist unterteilt in 3 Messinstrumente und bietet alle Funktionen zur besseren Einschätzung der Stereoabbildung.

  1. 1.) Vector Scope – Verteilung des Stereosignals
  2. 2.) Balance Indikator – Aktuelle Stereosignal-Position in der Ebene sowie die wahrgenommene Breite.
  3. 3.) Korrelations-Meter – Grüne Messwerte erlauben eine Monowiedergabe, während rote Werte auf ein stark de-korreliertes Signal mit schlechter Abbildung deuten.
MusicScope Stereo Meter
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Lineares und logarithmisches Frequenz Spektrum

Die Frequenzverteilung der Musik kann in einem linearen und logarithmischen Spektrum dargestellt werden.

Eine lineare Darstellung ist speziell für die Messung von hochaufgelösten (High-Resolution) Audiodateien interessant.

Linear Spectrum

Die Amplituden-Skala in Dezibel (dB) kann mit einem vertikalen Maus-Dragging angepasst werden.

Das logarithmische Spektrum bietet eine höherer Auflösung für niedrigere Frequenzen.

Logarithmic Spectrum

Die Frequenzskala des logarithmischen Spektrums lässt sich durch ein horizontales Maus-Dragging auf der Skala entsprechend anpassen.

Die Umschaltung zwischen der linearen und logarithmischen Darstellung erfolgt durch einen Mausklick auf das „Frequency Spectrum“ Label.

Zur Erweiterung der Amplitudenauflösung steht ein „-200dB Mode“ zur Verfügung.

Durch einen Mausklick auf „Left/Right“ wird das Spektrum getrennt für den linken und rechten Kanal dargestellt.

Spectrum-Left-Right

Der „Pano/Phase“ Schalter aktiviert die Darstellung der frequenzabhängigen Stereo-Panorama-Position und Phasen-Korrelation. Die Farbkodierung ist identisch zum Stereo-Korrelations-Meter.

Es erfolgt eine Normierung auf den maximalen Pegel, so dass nicht die exakte Panoramaposition des Signals, jedoch die relative Auslenkung zum linken und rechten Kanal abgebildet wird.

Größere rot markierte Bereiche deuten auf Phasenfehler hin, die z.B. durch fehlerhaft kombinierte Mikrofone (Phasenschalter) entstehen können.

Spectrum-Pano-Phase

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Cepstrum

Das Cepstrum ermöglicht eine genauerer Darstellung der harmonischen Frequenzanteile indem Periodizitäten im Spektrum analysiert werden.

Um das Cepstrum-Display zu aktivieren ist es notwendig in die logarithmische Frequenzdarstellung des Spektrums zu wechseln. Ein Cepstrum-Schalter aktiviert die Funktion.

Die Messwerte des Cepstrum sind nicht an den Skalen des Spektrums ablesbar. Eine Messung der Quefrency in ms (Millisekunden) erfolgt über den Mauszeiger.

Anwendungsgebiete:

  • Identifikation von harmonischen Signalanteilen in der Musik.
  • Auffinden von kleinsten Harmonischen in Sinussignalen z.B. für die genaue Messung der Qualität von Abtastraten-Konvertern.
  • Auffinden von mechanischen Fehlern in Getrieben, Turbinen oder Motoren durch eine akustische Analyse.

Cepstrum

Die roten Spitzen des Cepstrum (Bildschirmfoto) liegen 1.13 ms (ca. 880Hz) auseinander und weisen somit auf Harmonische mit einem Vielfachen von 880Hz hin.

Der Mauszeiger markiert die Fundamentalfrequenz von 880Hz im Spektrum.

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Spectrogram

Das Spektrogramm ist eine Darstellung des Spektrums über die Zeit. Die Grafik kann zwischen einer monochromen (MON) und zwei verschiedenen Farbdarstellung (BRY & COL) umgeschaltet werden.

Der Spektrogramm-Modus ist zwischen einer Maximalwerterfassung (MAX), Mittelwertbildung (AVG) und Minimalwert-Darstellung (MIN) umschaltbar.

Das Spektrogramm ermöglicht die Bestimmung der höchsten Frequenzanteile, die noch Musik beinhalten. Dies ist nützlich um die Qualität einer „High Resolution Audio“ Aufnahme zu beurteilen. Auch das Aufspüren von periodischen Störsignalen (vertikale Linien) ist im Spektrogramm einfach möglich.

Am Mauszeiger wird die Track-Zeit und die Amplitude angezeigt.
Zur Bestimmung der Rauschdichte in Bereichen des Spektrogramms, die lediglich Rauschen beinhalten, wird die „Noise Density“ bezogen auf die spektrale Auflösung angezeigt.

 

Eine automatische Grenzfrequenz-Erkennung (vertikale rote Linie) ermöglicht es den Frequenzbereich abzuschätzen, der Musikanteile beinhaltet. Die Funktion muss vor einer Analyse über den COF-Schalter (link neben dem Spektrogramm) aktiviert werden. Das Spektrum muss sich in der „Linear Frequency“ Darstellung befinden.

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Jitter Analyzer

Der Jitter Analyzer ermöglicht mit Hilfe eines 11.025 Hz Testsignals (Download) die Messung des periodischen Jitters eines Digital-Analog-Wandlers (DAC).

Speziell periodischer Jitter erzeugt Seitenbänder, die zu hörbaren Störungen führen können.

Zur Durchführung der Messungen ist ein Analog-Digital-Wandler (ADC) notwendig. Dies kann entweder ein externer, via USB angeschlossener, Konverter oder der Line-In Eingang eines Laptop oder Desktop-Computers sein.

Achtung: Der Mikrofoneingang ist für die Messungen nicht geeignet!

Durchführung der Messung:

  1. 1.) Verbinden des DAC-Ausgang mit dem ADC-Eingang.
  2. 2.) Aufrufen des Jitter Analyzers (Einstellungen => Jitter Analyzer Reiter) und Auswahl des Audioeingang. Ein Klick auf Start initiiert die Messung.
  3. 3.) Einspielen des Testsignals in den zu analysierenden DAC via Computer, CD-Player, etc. Das Signal ist aufgrund des Abtastverhältnisses frei von Quantisierungsrauschen.
  4. 4.) Der Pegel des 11.025 Hz Testsignals sollte unter 0 dB liegen.
  5. 5.) Ausmessen von eventuell auftretenden Seitenbändern via Mauszeiger. Die Jitter-Amplitude wird direkt in Picosekunden (ps) angezeigt.

Die im Spektrum dargestellte Bandbreite kann für eine genaue Messung von Jitter in der Nähe des Testsignals auf „Narrow“ und für die Identifikation von höher frequentem Jitter auf „Medium“, „Wide“ oder „Ultra Wide“ umgeschaltet werden.

MusicScope Jitter Analyzer
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THD Analyzer

Der „Total Harmonic Distortion“ (THD) Analyzer ermöglicht mit Hilfe eines 1 kHz Testsignals (Download: 16Bit / 24Bit) die Messung der harmonischen Verzerrungen, die durch HiFi-Komponenten (DAC, Kopfhörerverstärker, Vorverstärker, usw.) erzeugt werden.

Zur Durchführung der Messungen ist ein Analog-Digital-Wandler (ADC) notwendig. Dies kann entweder ein externer, via USB angeschlossener, Konverter oder der Line-In Eingang eines Laptop oder Desktop-Computers sein.

Achtung: Der Mikrofoneingang ist für die Messungen nicht geeignet!

Durchführung der Messung:

  1. 1.) Verbinden des Komponenten-Ausgang mit dem ADC-Eingang (Achtung: Pegelgrenzen beachten!).
  2. 2.) Aufrufen des THD Analyzers (Einstellungen => THD Analyzer Reiter) und Auswahl des Audioeingangs sowie Start der Analyse.
  3. 3.) Einspielen des Testsignals in die zu analysierende Komponente via Computer, CD-Player, etc.
  4. 4.) Der Pegel des gemessenen 1 kHz Testsignals sollte unter 0 dB liegen.

Alle harmonischen Störungen, die über einem Schwellwert liegen, werden mit ihrer Frequenz [Hz], Amplitude [dB] und Anteil am THD [%] markiert.

Der THD Gesamtwert wird in Prozent und als Störabstand vom Hauptsignal in dB angegeben.

MusicScope THD Analyzer
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Ultra High Resolution Spectrum Analyzer

Das Ultra High Resolution Spectrum Analyzer Modul ist ein mächtiges Werkzeug zur visuellen und akustischen Analyse von Audioaufnahmen.

Funktionsüberblick:

  • Hohe Frequenzauflösung von bis zu 0.67 Hz/Bin
  • Frei wählbare Länge des Spektrums
  • Anzeige des Spektrums, des Mittelwert-Spektrums und des Spektrogramms
  • Die Spektrogramm-Farbe und -Geschwindigkeit ist wählbar
  • Band-Pass-Filter um bestimmte Frequenzbereiche selektiv abzuhören und z.B. periodische Störung zu identifizieren.
  • Die „Frequency Translation“ macht Musikanteile außerhalb des hörbaren Bereiches, jenseits von 20 kHz (z.B. High Resolution Audio), hörbar.
  • Ein Volumen-Regler (Gain) verstärkt die Amplitude, die für höhere Frequenzen meist stärker abfällt.

 

Durchführung einer Messung:

  1. Laden einer Musikdatei in das MusicScope und starten der Wiedergabe durch einen Klick auf das Play-Symbol.
  2. Unter Einstellungen (Zahnradsymbol) den Reiter UHR Spectrum Analyzer aufrufen und dort auf „Start“ klicken.
  3. Auswählen der „Spectrum Size“. Dieser Parameter bestimmt die Frequenzauflösung.
  4. Ein Klick auf „Start“ initiiert die Analyse.
  5. Aktivieren des „Band-Pass Filter“, um bestimmte Bereiche abzuhören. Der Band-Pass-Durchlassbereich wird via „Mouse Dragging“ auf der Frequenzskala eingestellt.
  6. Die „Frequency Translation“ macht unhörbare Frequenzen durch eine Verschiebung zu niedrigen Frequenzen hörbar.
  7. Der untere und obere Bereich der Dezibel-Skala kann ebenfalls durch ein „Mouse Dragging“ auf der Skala verändert werden, so dass die Frequenzkurve einen sinnvollen Bereich des Fensters belegt.
Ultra High Resolution Spectrum Analyzer
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Turntable RPM Measurement

Das „Turntable RPM Measurement“ Modul ermöglicht die Messung der Plattenteller-Umdrehungszahl mit einer Genauigkeit von 0.01 %.

Für eine exakte Messung ist lediglich ein Signal/Rausch-Abstand von 9 dB notwendig. Ein präziser Messwert wird bereits nach einer 15 – 20 Sekunden langen Messung angezeigt.

Durchführen einer Messung:

1.) Auflegen einer Testschallplatte, die einen frequenzstabilen Test-Sinus mit einer beliebigen Frequenz im Bereich von 400 Hz bis 5000 Hz beinhaltet.

2.) Einstellen der nominellen Umdrehungszahl (33 1/3 oder 45).

3.) Eingeben der Testfrequenz, die von der Schallplatte abgespielt wird (z.B. 1000 Hz).

4.) Das abgespielte Testsignal kann entweder über ein Mikrofon (Laptop-Mikrofon) oder einem angeschlossenen Phonoverstärker (Line-In) aufgenommen werden.
Die Audio-Eingangsquelle wird über das Drop-Down Menu „Input“ ausgewählt.
Der Eingangspegel muss mindestens -20 dB betragen. Ein ausreichender Pegel wird durch die grün markierte Pegelanzeige signalisiert.

5.) Abspielen des Test-Tracks und starten des „Turntable RPM Measurement“ Modul. Die MusicScope Module sind unter Einstellungen (Zahnradsymbol oben rechts) zu finden.

Alle Abweichungen größer 1% werden rot markiert und nicht für die Mittelwertbildung der Messergebnisse herangezogen. Dauerhafte Abweichungen über der 1% Marke deuten auf ein Problem des Plattenspielers hin.
Sollte kein Signal anliegen hält die Messung an. Nach einer Zeit von 120 Sekunden wird die Messung automatisch gestoppt.

Positive Abweichung werden orange und negative Abweichungen blau markiert, um die Interpretation der grafischen Darstellung zu vereinfachen.

Nach einer Messung werden die folgenden Mittelwerte angezeigt:

  • Abweichung (Deviation) in Prozent
  • Umdrehungszahl (Rounds per Minute / RPM)
  • Gemessene Test-Ton-Frequenz (Frequency)
Turntable RPM - Deviation

Das Bildschirmfoto zeigt eine simulierte Messung mit einer konstanten Abweichung von +0.3 % und einer Überlagerung einer 0.55 Hz Gleichlaufschwankung, verursacht durch ein versetztes Mittelloch.

Turntable RPM - Distortion

Bei dieser Messung haben Störungen eine Abweichung größer 1% verursacht.
In diesem Fall sollte die Messung wiederholt werden.

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Reporting

Am Ende einer Analyse bleiben die relevanten Werte im Display stehen. Auf diese Weise kann das Ergebnis sehr einfach abgelesen werden. Die Fortschrittsanzeige verwandelt sich in eine „Report“-Schaltfläche. Durch einen Klick auf „Report“ öffnet sich ein Speicher-Dialog, der das Exportieren des Berichts in grafischer Form (.png) und/oder Text-Format (.txt) ermöglicht.
MusicScope Graphical Report
MusicScope Text Report

Die Playlist bietet verschiedenste Report-Einstellungen:

  1. 1.) Grafischer Report
  2. 2.) Text-Report
  3. 3.) Playlist-Report

Wenn die Option „Playlist Report“ aktiviert ist, wird am Ende der Playlist-Analyse ein Speichern-Dialog geöffnet, der das Abspeichern des Gesamt-Reports ermöglicht. Neben den wichtigsten Messwerten für jeden Track der Playliste, wird auch der durchschnittliche Loudness Range (LRA) angezeigt. Dies ermöglicht die Bestimmung eines Album LRA und somit eine Aussage über den Album-Dynamikumfang.

MusicScope Playlist Report
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MusicScope Cloud

Teilen Sie Ihre Messergebnisse mit der MusicScope Community.

Upload der Messungen:

Wenn Sie Ihre Analysen in die MusicScope Cloud laden möchten muss lediglich die Option “MusicScope Cloud Upload” im Playlist-Fenster aktiviert werden und eine Internetverbindung bestehen.

Die notwendigen Daten, wie z.B. Album- und Track-Namen werden automatisch aus den Metainformationen der Musikdateien (FLAC, ALAC, AIFF, DFS/DSD und MP3) ausgelesen.

Dateien ohne Metadaten (z.B. WAV) können nicht in die MusicScope Cloud geladen werden.

MusicScope Playlist

Zugriff auf die MusicScope Cloud:

In der Album-Ansicht werden jeweils die zuletzt von der MusicScope Community hochgeladenen Alben angezeigt.

Ein Klick auf “Update & Load more” lädt weitere Messergebnisse nach.

MusicScope Cloud
MusicScope Cloud Album Details

Ein Doppelklick auf einen Albumnamen öffnet die Details und Trackliste des Albums.

MusicScope Cloud Track Messungen

Wird in der Album-Detailansicht ein Track angeklickt, werden die Messergebisse dieses Musikstücks angezeigt.

Suche in der MusicScope Cloud:

Die Suche ist die wichtigste Option und wurde möglichst flexibel gestaltet.

Es können mehrere Suchen parallel und in verschiedenen Tabs durchgeführt werden.

Auf der höchsten Ebene wird die Suche nach Alben oder Tracks und in Zukunft Artist angeboten. In den einzelnen Suchergebnissen ist eine weitere Verfeinerung möglich, so dass das gewünschte Album oder der gesuchte Track leicht zu finden sind.

MusicScope Cloud Suche
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