HPEX – HEADPHONE EXPERIENCE

Die „Headphone Experience“ transformiert Ihre Audiodateien für einen intensiven und einnehmenden Musikgenuss über Kopfhörer.

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ÜBERSICHT

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Kompatibilität:

  • Windows 7 – 10 / 32 & 64 Bit
  • Mac OSX Lion 10.7.3 – Sierra 10.12.x
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HPEX – Headphone Experience/Externalization Transcoding and Playback

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64Bit High Precision Audio Engine

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Eingangs-Audioformate: WAV, AIFF, FLAC, ALAC, DSD und MP3

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Ausgangs-Audioformate: WAV, AIFF und FLAC

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Sample Rates: 44.1 kHz – 384kHz

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Bit Tiefe: 16, 24 & 32Bit

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Metadaten (Album, Cover-Bild, usw.) Transfer für AIFF zu AIFF und FLAC zu FLAC Konvertierung

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Stapelverarbeitung mit frei wählbaren Ausgangs-Dateinamen

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Die Test-Version ist limitiert auf 1 Minute Wiedergabe und Ausgangsdateilänge

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Ein Aktivierungsschlüssel erlaubt drei parallele Installationen (Windows & MacOS X)

Apple MacOS X Image - v1.1.5

(minimum 10.7.3 – Lion)
» Release notes

Download

Microsoft Windows 32/64bit Installer - v1.1.5

(minimum Windows 7 – 32bit)
» Release notes

Download 32bit Download 64bit

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HPEX kann vor einem Kauf vollständig getestet werden. Lediglich die Länge der Ausgabedatei ist auf 1 Minute limitiert.
Die Aktivierung erlaubt 3 parallele Installationen. Es ist mit einem Aktivierungsschlüssel möglich die Windows und MacOS X Version parallel zu nutzen.

WAS IST HPEX UNS WARUM SOLLTE ICH ES NUTZEN?

Kopfhörer haben das Potential für eine hochqualitative und umfassende Musikdarstellung. Leider existiert ein gravierender Nachteil, die sogenannte „Im-Kopf-Lokalisation“. Diese führt dazu, dass Instrumente direkt im Kopf anstatt über eine externe akustische Bühne wahrgenommen werden. Aus diesem Grund ist das längere Hören über Kopfhörer relativ ermüdend.

Es gibt einige Hardware- und Software-Lösungen am Markt, die den Effekt der Im-Kopf-Lokalisation mit speziellen Algorithmen (meistens Head Related Transfer Function / HRTF) reduzieren und hauptsächlich für Computerspiele und die Wiedergabe von Filmton eingesetzt werden.

Allerdings führen genau diese Ansätze zu tonalen Verfärbungen sowie einer Verfälschung des Raumklangs und erschweren die Lokalisierung von Instrumenten.

Für die Wiedergabe von Stereo-HiFi ist eine transparente unverfälschte Wiedergabe des Quellmaterials von höchster Bedeutung.

HPEX wurde mit dem Ziel entwickelt dem HiFi-Enthusiasten eine Lösung zu bieten, die mit einem Minimum an tonaler Verfärbung eine maximale Reduktion der Im-Kopf-Lokalisation ermöglicht.

WELCHE VORTEILE BESITZT HPEX?

HPEX nutzt keine „Head Related Transfer Function“ da diese tonale Verfärbungen verursacht und wenn die HRTF von der des Zuhörers abweicht große Lokalisierungsfehlern auftreten.

Ein wichtiger Faktor der HRTF ist die Übertragungsfunktion der Ohrmuschel. Aus diesem Grund wäre es optimal die individuelle HRTF eines Zuhörers zu messen. Dies würde zu einer nahezu perfekten binauralen Wiedergabe führen. Leider ist die Messung einer HRTF äußerst schwierig und umständlich, so dass dieses Verfahren aktuell nicht umsetzbar ist.

HPEX simuliert die Wiedergabe über HiFi-Lautsprecher durch hinzufügen von Übersprechen (Cross Talk) und minimalen frühen Reflektionen sowie geringen Hallanteilen. Auf diese Weise wird ein gewöhnlicher Wiedergabe-Raum modelliert und die Im-Kopf-Lokalisation stark gemindert.

Der genutzte Algorithmus verschiebt die akustische Bühne nach vorne und erzeugt eine deutlich gestaffelte und natürlichere Abbildung.

Diese subtilen Änderungen stellen sicher, dass die von HPEX transformierte Musik bei der Kopfhörerwiedergabe als angenehm und immersiv empfunden wird.

HPEX arbeitet sehr differenziert um die Wiedergabe von HiFi-Stereo über Kopfhörer zu optimieren. Es werden keine extremen 3D Effekte mit einer um den Kopf laufenden Bühne simuliert und somit die damit verbundenen Nachteile (Klangverfärbungen, Lokalisierungsfehler, usw.) vermieden.

Welche Aufnahmen klingen am besten?

Eine gute Aufnahme macht nicht nur für die Stereowiedergabe einen Unterschied sondern auch für die Wiedergabe und Transformation via HPEX.

Räumliche Aufnahmen mit „Interaural Time Differences (ITD)“ und somit binauralen Informationen sind ein Genuss. Jedoch werden auch Aufnahmen, die lediglich „Interaural Level Differences (ILD)“ beinhalten mit einer ausdifferenzierten akustischen Bühne dargestellt.

WIE FUNKTIONIERT HPEX UND WIE SETZE ICH ES EIN?

HPEX bietet eine einfach zu bedienende Benutzeroberfläche. Audiodateien werden entweder via Laden-Dialog oder per „Drag & Drop“ in eine Playlist geladen. Die Audiodateien können direkt abgespielt oder transcodiert werden.

Die transcodierten Dateien haben den Vorteil, dass sie auf jeden Hardware- oder Software-Audioplayer für eine optimierte Kopfhörerwiedergabe abgespielt werden können.

Die HPEX Software unterstützt zahlreiche Audioformate mit allen standardisierten Sample Raten und Bit-Tiefen.

Zwei Einstellungen ermöglichen die Anpassung von HPEX, jedoch sind die voreingestellten Standardwerte nahezu für alle Aufnahmen nutzbar:

Stage Depth

Definiert die Tiefe der akustischen Bühne und somit die Stärke der „Externalization“.

Stage Width

Bestimmt die Breite der Bühne.

WIE FUNKTIONIERT DIE SIMULATION DES BINAURALEN HÖRENS?

Wir lokalisieren Töne innerhalb der Ebene durch Zeit- und Lautstärkeunterschiede eines Schallereignisses, das an unseren Ohren eintrifft. Aber wie gelingt es uns in der Höhe gestaffelte Schallquellen zu orten?

Unsere „Head Related Transfer Function“, und im speziellen die Ohrmuschel, verändert das Spektrum des Schallereignisses auf eine charakteristische Art und Weise. Dies ermöglicht unserem Gehirn eine Höheneinschätzung, die bei weitem nicht so genau gelingt wie die horizontale Ortung.

Wie oben beschrieben unterscheidet sich die HRTF zwischen verschiedenen Individuen deutlich. Die meisten binauralen Simulationen nutzen HRTFs von sogenannten Kunstköpfen (z.B. KEMAR) oder bilden eine durchschnittliche HRTF durch Messungen an verschiedenen Individuen in einem schalltoten Raum.

Es ist offensichtlich, dass eine Lösung die nur auf HRTFs basiert niemals eine perfekte räumliche Wiedergabe ermöglicht. Für Anwendungen in Computerspielen oder die Wiedergabe von Filmton, mit geringen Anforderungen an eine präzise akustische Bühne, können bereits gute Ergebnisse erzielt werden.

Die HPEX-Algorithmen vermindern durch ein behutsames Vorgehen hörbare tonale Verfärbungen und erschaffen durch subtile Veränderungen des Klang-Feldes eine breite und tiefe akustische Bühne.

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